Pozvánka do Amsterdamu

January 21, 2012

Seminář COMING TO JUSTICE (25.-28.3.2012)

Hledáme české účastníky na seminář o lidských právech v Amsterdamu a Haagu. Seminář je každoročně pořádán ve spolupráci s Muzeem Anne Frankové v Amsterdamu, kanceláří ASF tamtéž a válečným tribunálem v Haagu.

Jedná se o čtyřdenní seminář pro studenty od 17 let výše, který byl inspirován událostmi v Jugoslávii v devadesátých letech. Válka v Jugoslávii šokovala všechny svou krutostí a zejména tím, že se lidstvo nepoučilo ani hrůzostrašností 2. světové války a holokaustu a podobné věci se opakují.

Cílem semináře je účastníkům představit širší souvislosti zločinů a zacházení s nimi po druhé světové válce (Norimberské procesy) a po válce v Jugoslávii (současný válečná tribunál pro Jugoslávii v Haagu, který účastníci semináře navštíví). Bude také možnost hovořit s pamětníky.

Seminář chce pracovat s otázkami, které si klade mnoho lidí: “Jak může vůbec k něčemu takovému dojít?” “Jak je možné, že si lidé takto ubližují?” “Dá se tomu nějak zabránit?” a poskytnout možnost diskuse o tom, co je spravedlnost a nespravedlnost a jak je od sebe lépe rozeznat.

Seminář se koná 25.-28.3.2012 v Amsterodamu. Stojí 55 € + cestovní náklady (peníze by však neměly být hlavní překážkou účasti…je možné se individuálně domluvit). Dobrá angličtina je podmínkou.

Všechny, které pozvánka zaujala prosím o zaslání motivačního dopisu a životopisu (obojí v angličtině) do 15.2. na e-mail tschechien@asf-ev.de. Počet míst je omezen.


pro představu leták loňského semináře v AJ (nový bohužel zatím nemáme, ale program bude vpodstatě stejný)


Jaký byl seminář v Terezíně?

January 20, 2012

SEMINÁŘ DOBROVOLNÍKŮ V TEREZÍNĚ

V polovině ledna se již tradičně sešla celá skupina dobrovolníků ASF v Terezíně (http://www.pamatnik-terezin.cz). Hodnotily jsme nejen práci v projektech a život v České republice, ale zabývali jsme se i samotným městem Terezín a jeho minulostí. Velkým plus pro nás je, že jeden z dobrovolníků pracuje přímo v Památníku Terezín a provádí německy mluvící skupiny. Simonova několika měsíční zkušenost v této činnosti byla opravdu znát. Dobrovolníci měly možnost sami nastudovat materiál k určité části gheta a pak se vzájemně provádět. Simon doplňoval méně známe skutečnosti a na závěr provedl skupinu po expozici muzea.

Hostem semináře byl tentokrát kolega z Berlína Thomas Heldt, který dobrovolníky v zajímavém workshopu inspiroval k rozhovorům s pamětníky.  Jejich prezentace se dočkáme v květnu na semináři v Řehlovicích (http://www.kcrehlo.cz).

Rozhovor dobrovolnice Evy Marie z léta 2011 se třemi ženami, jejichž osud je úzce spojen s naší zemí:
Deutsche_in_Tschechien_mM


První seminář nových dobrovolníků 2010/2011

September 16, 2010

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Vítáme novou generaci dobrovolníků a přejeme krásnou dobrovolnou službu!

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generace 2010/11

Yannick Baumann v Terezíně

Berit Hansen v  Collegium Bohemicum, Ústí n.L.

Christine Blum se Živou pámětí v Praze

Tobias Wellmann na Židovské obci v Praze

Ina Hammel, Leccos v Českém Brodě

Fritjof Aufschläger se Živou pámětí v Českých Budějovicích

Eva-Maria Walther na Židovské obci v Brně

Teresa Nowak v Effetě/Brno

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během semináře v Praze 11.-17.9.2010

jazykový kurz “Co je hezký, to je český…”

Slavnostní setkání při příležitosti přivítání nových dobrovolníků Servitus

14.9.2010, Cafe MARATHON, Černá 10, Praha

dobrovolnice Ina s návštěvou z Českého Brodu

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Na vyborný společný rok 2010/2011 a mockrát děkujeme za angažmá!


Řehlovice 4.-11.6.2010

June 11, 2010

 

deutscher Artikel

Sommerseminar der ASF- und Servitus-Freiwilligen in Rehlovice 4.-11.6.2010

Bei strahlender Sonne und mediterranen Temperaturen erreichen wir Tschechienfreiwillige mit dem typischen kleinen Einwagenzug Řehlovice. Das Sommerseminar steht an. Als Seminarort dient uns das Kulturzentrum Řehlovice, ein umfunktionierter Bauernhof in der Nähe von Usti nad Labem in Nordböhmen. Lenka, die Besitzerin des Hofes, empfängt uns herzlich und zeigt uns ihr riesiges „Anwesen“. Dazu gehören die alten Gebäude, mit begrünten Dächern, unser Schlaf- und Küchentrakt und nicht zu vergessen: die Feuerstelle und der kleine Teich. Diesen ehemaligen Hof hat Lenka mit ihrem Vater zu einem Kulturzentrum umgebaut. Heute ist er  Treffpunkt für Künstler aus Tschechien, Deutschland und Österreich, aber auch die Musikszene aus Usti weiß den Ort zu schätzen.

Auf uns wartet ein volles Programm. Die Auseinandersetzung mit der Deutsch-Tschechischen Beziehungsgeschichte steht dabei im Mittelpunkt.

Wir nähern uns dem Thema zuerst mit einer Textarbeit in Kleingruppen, in der wir uns unterschiedlichen Epochen der deutsch-tschechischen Geschichte widmen. Nach der Lektüre stellen die frischgebackenen Experten ihre Ergebnisse vor. So erfahren wir Hintergründe über Zwangsarbeit, sudentendeutsche Antifaschisten, die sog. Vertreibung und die Entwicklung beider Länder nach 1945.

Doch es soll nicht bei der Theorie bleiben. Auf den Spuren der Sudentendeutschen verbringen wir einen Tag in Usti, das ehemalige Aussig an der Elbe. Hier bekommen wir eine Stadtführung vom Stadtarchivar Herr Kaiser, der mit persönlichen Anekdoten lokale Geschichte lebendig werden lässt. Im Collegium Bohemicum, dem Freiwilligen-Projekt in Usti, sind wir anschließend mit Herrn Adamec, einem sympathischen älteren Herrn, verabredet. Er selbst hat als Kind eines deutsch-tschechischen Paares die Zeit der Vertreibung der Deutschen hautnah miterlebt. „Ich bin ein Dagebliebener“, erklärt er uns. Er erzählt aber nicht nur von den vergangenen Zeiten. Vielmehr nutzt er die Gelegenheit uns jungen Menschen seine angehäuften Lebensweisheiten mit auf den Weg zugeben. So hören wir, dass es nicht wichtig sein darf, welcher Nation jemand angehört, sondern ob er ein „Mensch oder Saumensch“ ist.

Dr. Kaiser

Mr. Adamec

Wir begeben uns auf Spurensuche. Ist noch etwas von der ehemals so durchmischten Bevölkerung zu merken, wenn man durch die Ortschaften geht? Zwei Mitarbeiter, Ondrej und Katrin, von Antikomplex (www.antikomplex.cz ) führen uns auf unserer Wanderung durch nordböhmische Berge und Wälder. Sie können uns auf kleine bauliche Unterschiede an Häusern aufmerksam machen, die viel über die deutsch-tschechische Vergangenheit dieser Orte verrät. Und tatsächlich finden wir auch mitten in den Wäldern Überreste eines „verschwundenen Dorfes“, das einst von deutschsprachigen Böhmen bewohnt war und nach dem 2. Weltkrieg nicht wieder besiedelt worde war.

“verschwundene” Sudentendörfer

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Während des Seminars begeben wir uns auch auf die Spuren unserer eigenen Geschichte. Einen gesamten Tag widmen wir uns unseren Familienbiografien, zu denen wir seit längerer Zeit individuell geforscht hatten. Wir hören Berichte über Flucht, überhäufen die Karte Europas mit Fähnchen und verstehen, dass unsere Familien und Vorfahren aus den verschiedensten Teilen Europas kommen. Bilder aus Familienalben unterstützen das Gehörte und versetzten uns zurück in vergangene Zeiten.

Zudem hatten alle Seminar-Teilnehmenden in den Wochen zuvor in ihren jeweiligen Einsatzstellen ein Interview mit ZeitzeugInnen geführt. Diese Interviews werden in Rehlovice vorgestellt und veranschaulichen uns in einer grossen Breite die Vielfältigkeit der deutsch-tschechischen Beziehungsgeschichte anhand.

Neben diesen ernsten Dingen kommt der Spaß aber auch nicht zu kurz. So machen wir Ausflüge in die verschiedensten kulinarischen Küchen: Wir versuchen uns an selbstgemachter Steinofenpizza, grillen und lassen uns im ansässigen Dorfrestaurant mit tschechischer Mittagsküche verwöhnen. Bei dem plötzlichen Sommerausbruch sind wir  froh uns im hofeigenen Teich abkühlen zu können – nicht selten artet dies in wilde Schlammschlachten aus. Abends sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer bei einem Gläschen Wein und diskutieren „viel zu friedlich“ miteinander (Zitat aus der FW-Gruppe). Die Stimmung kocht hingegen wenn eine Wizard-Partie in die heiße Phase geht…

 

Nach einer Woche heißt es Abschied nehmen. Und das nicht nur von den anderen Freiwilligen bis zum nächsten Treffen, sondern auch langsam von dem Land, das uns für dieses Jahr aufgenommen hat. Noch bleiben uns zwei Monate  – die schönen Sommermonate – für viele weitere Erlebnisse und Unternehmungen.

Almut Klose, 20, Źivá pámět´ Prag

David Jung, 20, Jüdische Gemeinde Prag

 

2009/2010 generation of Servitus volunteers

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fotos:

Friedemanm Wulf-Woesten

Lenka Holíková

Klaudia Schümann

Finja Schlake

Almut Klose

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Seminar in Terezín/Theresienstadt 12.-16.1.2010

January 16, 2010

skupina dobrovolniku/group of volunteers/FreiwilligenGruppe 2009/2010

Terezín/Theresienstadt: Malá pevnost, Small Fortress, Kleine Festung

dobrovolníce na prohlídce / volunteers during a guided tour

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deutschsprachiger Bericht

English report see below…

Den folgenden Bericht über das Servitus-Seminar in Terezín/Theresienstadt, das vom 12.-16. Januar 2010 stattfand, schrieb unsere Freiwillige Magda. Sie ist von September 2009 bis August 2010 Freiwillige in Olomouc. Dort arbeitet sie mit ehemaligen ZwangsarbeiterInnen und mit Menschen mit Behinderungen.

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Ich kenn ein kleines Städtchen,

Ein Städtchen ganz tiptop,

Ich nenn es nicht beim Namen,

Ich nenns die Stadt Als-ob.

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Winter. Tschechien versinkt im Schnee. Und wir kommen aus allen Himmelsrichtungen zusammen, um unser Seminar an dem im Moment wohl kältesten Ort Tschechiens zu verbringen. Terezin. Deutsch auch Theresienstadt.

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Ich erinnere mich noch gut daran, wie unsere Landesbeauftragte Klaudi uns auf dem Einführungsseminar im September erzählte, unser nächstes Seminar würde in Terezin stattfinden. Terezin – irgendwie war mir der Name aus dem Geschichtsunterricht ein Begriff: Ein Konzentrationslager? Ein Ghetto? Das größte Ghetto, Sammel- und auch Konzentrationslager Tschechiens. In meinem Kopf erschienen Stacheldraht, Baracken, Verbrennungsöfen. Für mich war eindeutig, wie das Seminar sein würde: Wir würden in einem benachbarten Ort wohnen, tagsüber in die Gedenkstätte gehen und uns intensiv mit dem Ort auseinandersetzen und abends wieder in unsere Unterkunft zurückkehren.

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Wir treffen uns in Prag am Busbahnhof. Gemeinsam steigen wir in den Bus, der uns nach Terezin bringen soll. Die Fahrt dauert eine Stunde, aber wir haben uns viel zu erzählen, es ist das erste Mal nach vier Monaten, dass wir wieder alle zusammen sind. Dann unsere Haltestelle – Terezin. Wir verlassen den Bus und finden uns plötzlich in einer hübschen Kleinstadt wieder, mit barocken Häusern, gepflegten Straßen, Weihnachtsdekoration. Auf der Straße begegnen uns Obdachlose, eine Mutter geht mit ihrem Kinderwagen vorbei, irgendwo von ferne hört man das Geschrei spielender Kinder. Terezin war nicht nur ein Ghetto, ist nicht nur eine Gedenkstätte, sondern ist auch eine Stadt. Eine Stadt, in der Menschen leben und arbeiten, mit ihren Autos fahren und mit ihren Hunden spazieren gehen.

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Wir wohnen in einem kleinen Hotel, das extra für Gruppen, die nach Terezin kommen, ausgerichtet ist. Das Haus wurde früher als Wohnstätte für die jüdischen ‚Einwohner’ Terezins benutzt, in dem Zimmer, in dem wir zu dritt schlafen, schliefen einst so an die 50 Menschen. Wie viele von ihnen haben ihren Aufenthalt in Terezin wohl überlebt? Wie viele sind durch Hunger und Überlastung, Krankheiten und Epidemien langsam und qualvoll zu Grunde gegangen? Für wie viele war Terezin die letzte Station vor Auschwitz?

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In den nächsten Tagen lernen wir den Ort kennen. Wir führen uns gegenseitig, Friedemann und Sascha, die beiden Freiwilligen, die in Terezin arbeiten, ergänzen Zahlen und Fakten. Wir stehen auf dem Marktplatz und versuchen uns vorzustellen, wie 1944 eine Abordnung des internationalen Roten Kreuzes durch Terezin geht und eine auf die Minute genau durchgeplante heile Welt vorgespielt bekommt. Wir sehen auf Bahngleise, an denen Menschen angekommen sind, denen erzählt wurde, sie würden in einem schönen Tschechischen Kurort ihr Altersdomizil bekommen, und deren erste Frage war, ob sie in ein Zimmer mit Balkon kämen. Und wir kommen an kleinen Hallen in der ehemaligen Festungsmauer vorbei, die Oft der letzte Aufenthaltsort der Tereziner war: In kleinen Papierurnen an der Wand in Regalen aufgereiht. Aber immer wieder wird unsere Aufmerksamkeit von vorbeifahrenden Autos oder rodelnden Kindern abgelenkt. Und von der schneidenden Kälte, die nach und nach unsere Zehen in schmerzende Klumpen verwandelt.

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Es gibt auch ein Kaffeehaus

Gleich dem Café de l’Europe,

Und bei Musikbegleitung

Fühlt man sich dort als ob.

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Natürlich kann so ein Seminar nicht nur ernst sein. Schließlich sollte es nicht nur um den Ort, sondern auch um uns, um unsere Arbeit in den letzten vier Monaten und unsere Pläne für die nächste Zeit gehen. Und wenn man in einer Gruppe zu zwölft zusammen ist, kommt Spaß ganz von allein. Die Abende verbringen wir bis tief in die Nacht mit Spielen und Diskutieren, Lachen und Albern sein. In der letzten Nacht kommt gegen zwei Uhr plötzlich die Idee auf, noch einmal raus zu gehen und den Schnee sinnvoll zu nutzen. Es beginnt eine saftige Schneeballschlacht und es dauert nicht lange bis wir alle klitschnass sind. Doch während wir noch voll dabei sind, drängt sich mir ein Gedanke auf, der sich nur schwer aus meinem Kopf wieder vertreiben lässt: Darf man das hier eigentlich?

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Man trägt das schwere Schicksal,

Als ob es nicht so schwer,

Und spricht von schönrer Zukunft,

Als obs schon morgen wär.

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Am nächsten Nachmittag verlassen wir Theresienstadt. Die fünf Tage sind schnell vergangen, aber sie haben sich tief bei mir eingeprägt. Ich nehme Eindrücke mit nach Hause, Gefühle, Bilder und –  Gedichte.

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Das Gedicht „Als ob“ wurde von Leo Strauss in Terezín verfasst.

Er wurde am 17.05.1887 geboren, kam am 16.9.1942 mit dem Transport XII/3  aus Frankfurt/Main nach Terezín. Am 23.1.1943 wurde er nach Auschwitz deportiert.

Er war einer der vielen Künstler – Maler, Dichter und Komponisten – , die in Terezín leben mussten.

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English report

The seminar took place in Terezin/Theresienstadt january 12-16. The following seminar report was written by Magda, our volunteer from Olomouc. She started her voluntary service in september 2009 and will stay in Olomouc until august 2010. Magda works with former forced labourers and with mentally disabled people.

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Five days seminar, five days Terezin.

How to describe a week full of contrary experiences?

It was the first time after four month that we met all together. The first time we had time to speak about our work and living experiences in our different projects and cities and about living in Czech Republic in general, a foreign country with an unfamiliar language. The first time we could talk about our problems in a group of people, who know, what everyone is talking about, and the first time we sat all together and tried to find solutions for those very problems.

But it was also the first time we went to Terezin, the former Ghetto, Concentration camp and Gestapo prison, the biggest in Czech Republic. A place that shows the cruelty of the Nazi-regime in a new way: Because Terezin was planed as a camp, which could be shown to foreigners to make them think Terezin was a “settlement for Jews”, to keep foreigners from realizing what was happening behind the walls of those nice baroque buildings.

And so the delegation of the International Red Cross, which came to Terezin in 1944, didn’t get a clue that hundreds and thousands of people had died and were still dying of  hunger, illness and diseases. And they didn’t get to know, how many of the inmates got deported to Auschwitz and other conzentration camps to be killed in the end.

It was strange for me walking through this nice city where children play and people go for a walk with their dogs, and try to imagine how it would feel, if you knew that the only way to leave this place is to die or to get deported to a place that is even worse.

Well, when a lot of young people come together they couldn’t be serious the whole day. During the evening hours of our seminar we often sat together, played games, discussed and laughed with each other almost the whole nights long. One night we went out for a snowball fight at 2 a.m. I can say that we had a lot of fun, but  for seconds a question came to my mind: Isn’t it wrong to do this at this place?

Five days seminar, five days Terezin.

How to discribe those days?

I don’t know. But I know, what is left in me after this time: Impressions, memories, feelings.

The gratefullness that I was born in a new generation. And the will to do everything for a world where similar things cannot happen.

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Litomerice


seminar in Řehlovice 2009

December 18, 2009

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English article

What a week! From may, 21st until may, 28th the group of Servitus volunteers gathered in Řehlovice to spend together the yearly evaluation seminar. Aaron, Anna and Anna, Betty, Christian, Clara, Hannes, Joke, Lucas, Nora, Rebeka, Urla as well as we, Zuzana and Klaudia from the Prague office, enjoyed a wonderful time cooking, laughing, reading, learning, discussing, hiking, thinking and simply being.

The kulturní centrum Řehlovice is an old farm 10 km from Ústi nad Labem and has been renovated by Lenka Holíková and her family since 1996. It has become an intercultural meeting point for mainly Czech-German-Austrian groups.

We started the programme with an interactive workshop on crossborder history. Řehlovice is situated in the historical Sudetenlands which makes this region an interesting area for German volunteers in the Czech Republic. In order to involve also our volunteers from Hungary we prepared a workshop dealing with Czech-German and Hungarian-Slovakian border-crossing relations in the past and present.

The volunteers independently worked on topics like „German-Czech relations in the Habsburg empire“, „The escalation of Hungarian-Slovakian relations during World War II“ and „The Czech-German realtions after 1989“. For about 2 days the group was studying prepared articles and books dealing with their chosen topics or they researched online. We finished with a chronological presentation of all suptopics which took a long time in the end but which eventually gave us an overview on the historical developments and reasons for nowadays relations between the three mentioned countries.

We completed this part of the seminar with a hiking trip to disappeared former Sudeten villages in the region. Ondřej Matějka from the organisation „Antikomplex“ introduced us to the idea of vanished places in the former Sudetenlands and then led us to one of those places called Ptačí. It was a wonderful trip for the group with great weather and nature combined with historically interesting information and discussion.

The second half of the seminar the group partly was devided into subgroups of ASF and EDYN. The two groups seperately evaluated the individual volunteers projects, talked about special orga details such as EVS and summercamps.

In the evenings and during the self prepared breakfasts and dinners we met and enjoyed the time as being ONE group. We all remember one night, when we prepared our own outdoor stone baked pizza and got then surprised by a huge thunderstorm. It was a great night that we finished dancing!

One evening there was a presentation on Roma history which is an important topic for the Czech society. We underestimated the role of this topic for the Hungarian participants though. There was an emotional discussion on how to talk and think about the Roma-Gadze-relations in general. We however managed to finish constructivly stating that there are different experiences and thus different approaches towards this topic but everybody should think self critically and always ask „Why is that so?“ while being respectful towards the one you are talking to and talking about.

Looking back on this week we can state that the group of volunteers grew together to a group of friends while learning about our shared history and discussing our shared present.

Next year the summer seminar will take place in Řehlovice, again.



text by Zuzana Soběslavská and Klaudia Schümann



new volunteers 2009/2010

October 20, 2009

Praha, září/september 2009.

Vítáme novou generaci dobrovolníků!

A warm welcome to the new generation of volunteers!

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